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ANRÖCHTE
Feuerwehr in Zukunft besonders unterstützen

ANRÖCHTE - Vor dem Start in die politische Sommerpause die absolvierten der FDP-Gemeindeverband bzw. die Fraktion einen „Arbeitsbesuch“ bei der Feuerwehr: Auf Einladung der Anröchter Wehrleitung, mit Rafael Schmidt und seinem Stellvertreter Ernst Röper an der Spitze, ließ sich die FDP, verstärkt durch die Anwesenheit der sich formierenden Jung-liberalen, über den Feuerwehralltag informieren.

„Dieses umfassende Aufgabengebiet, welches den Interessierten in Wort und Anschauung vor Ort präsentiert wurde, von der Aufgabenstellung einer Freiwilligen Feuerwehr im allgemeinen, über die Fahrzeuge und die Fahrzeugtechnik, den Prüfungs- und Wartungsaufwand bis hin zum Atemschutz und der vorzuhaltenden Kleiderkammer, nötigte der FDP eine gehörige Portion Respekt und Anerkennung ab“; fasste Fraktionschef Udo Schniedertöns in einer Pressemitteilung zusammen.

Schnell wuchs bei allen die Erkenntnis und die Überzeugung, dass es sich bei dem freiwilligen Engagement der Angehörigen der Freiwilligen Feuerwehr um ein besonderes Ehrenamt handelt, welches auch in Zukunft der besonderen Unterstützung der Gemeinde bedarf. Angesichts der anstehenden Herausforderungen, die nicht nur durch den demographischen Wandel sondern auch durch einen weiteren Anstieg bürokratischer, oft wenig nachvollziehbarer Vorgaben, geprägt sein wird, darf dieses Unterstützungsversprechen nicht nur Lippenbekenntnis sein, betonte die FDP.

Anreize für dieses Ehrenamt schaffen

Allen Anwesenden ist klar geworden, dass angesichts steigender Anforderungen im Bereich der Ausbildung des Nachwuchses auch über Ausbildungsgemeinschaften mit einer der Nachbarwehren, nachgedacht werden muss.

Mit etwas Sorge ist zur Kenntnis genommen worden, dass sich ein Mangel an Feuerwehrkameraden abzeichnet, die über die Fahrerlaubnis der alten Klasse II, heute CCE, verfügt. Um in jedem Fall sicher zu stellen, dass die vorhandenen Einsatzfahrzeuge auch zum Einsatzort kommen können, dürfen Kürzungen in diesem Bereich nur mit Augenmaß, bestens gar nicht, vorgenommen werden, forderten die FDP-Angehörigen.

Die zukünftige Ausstattung mit Digitalfunk muss von allen Verantwortungsträgern als zeitgemäßen Standard anerkannt und gefördert werden.

„Da eine gute Wehr, auch bei bester technischer Ausstattung, nur so gut sein kann wie die körperliche Fitness des jeweiligen Feuerwehrmannes oder der jeweiligen Feuerwehrfrau, muss auch in Zukunft sichergestellt sein, dass die Sporthalle der Pankratiusschule und das Waldfreibad für den Dienstsport in angemessenem zeitlichen Umfang zur Verfügung stehen; über die Möglichkeit des freien Eintritts für einen Feuerwehrmann / eine Feuerwehrfrau in das Freibad, auch außerhalb des Dienstsportes, sollte nachgedacht werden!“, forderten die Liberalen

Dieses könnte sowohl ein kleiner Dank der Allgemeinheit für diesen Dienst am Nächsten sein als u.a. auch ein Anreiz für junge Leute, sich der Feuerwehr Anröchte anzuschließen“, äußerte sich Udo Schniedertöns abschließend.

18.07.2012 18:37
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