Horn - Wie heißt es so schön? Aller guten Dinge sind drei. Nachdem die Fußballer von RW Horn zweimal hintereinander im Entscheidungsspiel den Westfalenliga-Aufstieg knapp verpasst haben, nehmen sie jetzt einen neuen Anlauf. Allerdings in der Landesliga 2, die das Team von Trainer Reinhard Bertels kreuz und quer durchs Sauerland und sogar bis nach Siegen führt.
„Es ist schwierig, eine Prognose abzugeben. Die Leistungsstärke der Vereine kann man kaum einschätzen“, sagte Bertels beim Trainingsauftakt im Trotzbachstadion, zu dem der Coach 21 Spieler, darunter auch die neun Neuzugänge begrüßte. In der Staffel 2 gehen drei Westfalenliga-Absteiger und auch der ambitionierte Aufsteiger RW Erlinghausen von BVB-Geschätzführer Hans-Joachim Watzke an den Start. Allein dies unterstreiche, dass es für RW Horn absolut kein Selbstläufer werde.
„Dennoch“, so Bertels weiter, „wollen wir unseren Fans natürlich offensiven, attraktiven Fußball bieten und oben mitspielen.“ Mit der Mischung seines aktuellen Kaders ist der 50-Jährige hochzufrieden. „Wir haben einen sehr guten Schnitt von jungen und erfahrenen Spielern, die im besten Fußball-Alter sind.“ Die Rot-Weißen wollen sich, wen wundert’s, in allen Bereichen verbessern. Das Hauptaugenmerk liegt jedoch auf der Abwehr. „In der letzten Saison haben wir zu viele Gegentore kassiert, hier wird uns Christopher Köthemann ganz sicher helfen“, hält Bertels große Stücke auf den Rückkehrer vom SuS Bad Westernkotten.
Ebenfalls aus dem Kurort kommen Daniel Rehborn, Daniel Janetzky und Marcel Aust. Die weiteren Neuzugänge am Trotzbach: Hendrik Eickel (SV Lippstadt), Tore Gran (SV Geseke), Philipp Auge (TuS Ehringhausen), Jan Düsing (A-Jugend Erwitte) und Torwart Klaus Pfeifer (TuS Allagen). - lüt