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GESEKE

„Mache mir keine Sorgen“

Geseke - In der Geseker Fußgängerzone tut sich etwas. Immer wieder kommen Handwerker aus Geschäften, deren Fenster (noch) zugeklebt sind. Währenddessen dringen aus dem Inneren Geräusche von Hammer, Bohrer, Akkuschrauber und Co.

So auch aus dem ehemaligen Ladenlokal von Free Family in der Bachstraße. Während in einer Ecke schon die Kleiderbügel hängen, schrauben Handwerker in der anderen noch Regale an. Mitte des Monats soll das Textilgeschäft eröffnet werden, so der Inhaber Gerd Schlüter.

T-Shirts, Jeans und Hemden ziehen auch in die ehemaligen Räume der insolventen Drogeriekette Schlecker ein. Nach Aussage des städtischen Wirtschaftsförderers Hermann-Josef Wulf startet der Verkauf in der Fußgängerzone noch im August. „Es gibt in Geseke ein ziemlich ausdifferenziertes Angebot an Bekleidungsgeschäften“, sagt Wulf. „Das wird oft nicht so wahrgenommen.“ Neuigkeiten gibt es auch in puncto Ihr Platz. Für die ehemaligen Geschäftsräume sei ein neuer Mieter gefunden worden.

Obwohl vor allem in der Mühlenstraße viele Geschäfte leer stehen, blickt der Wirtschaftsförderer positiv in die Zukunft. „Ich mache mir keine großen Sorgen. Die Erfahrung hat gezeigt, dass alle Ladenlokale über kurz oder lang wieder vermietet werden.“ Die Läden in der Mühlenstraße seien allerdings etwas schwieriger an den Mann zu bringen. „Sie sind mit einer Größe von 40 bis 80 Quadratmetern relativ klein“, erklärt Wulf. Viele Einzelhändler verlangten hingegen eine Fläche von 400 bis 600 Quadratmetern. Außerdem fehle an der Mühlenstraße die Laufkundschaft.

Um das Leerstandsproblem zu beheben, versuche die Stadt Geseke, zwischen Unternehmern und Ladenbesitzern zu vermitteln, so der Wirtschaftsförderer weiter. Die Vermarktung der Geschäftsräume könne beispielsweise über die stadteigene Homepage erfolgen. Gegen leere Schaufenster möchte die Wirtschaftsförderung in Kooperation mit heimischen Unternehmen vorgehen. Letztere sollen ihre Produkte und Dienstleistungen vorübergehend in den leerstehenden Lokalen vorstellen. Um die Geschäfte möglichst schnell neuzuvermieten, ist laut Wulf jedoch nicht nur die Stadt gefragt. „Auch die Eigentümer müssen dafür sorgen, dass ihre Immobilien vermietbar werden“, sagt der Wirtschaftsförderer. - diet

05.08.2012 19:04
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  detlef , 07.08.2012 06:50:53
Was ist denn das für eine blöde Aussage: „Auch die Eigentümer müssen dafür sorgen, dass ihre Immobilien vermietbar werden“, sagt der Wirtschaftsförderer. Glaubt denn allen ernstes jemand das es so viele Interessenten gibt, die auf Geseke stehen, und hier ein Geschäft betreiben wollen. Übrigens hat der Herr Wulf ähnliches bei einer Podiumsdiskussion vom Geseker Verein für Völkerverständigung proEuro vor einigen Jahren schon einmal angekündigt, das die leeren Geschäfte der Vergangenheit angehören werden - passiert ist leider nicht viel-
  Edgar Fewer, Geseke 09.08.2012 20:02:42
Gesundbeten nennt man sowas wohl. Ich gehe auch davon aus, dass morgen gutes Wetter wird und das die Eigentümer des Wetters sich drum kümmern, dass das Wetter besser wird. Hilft das??? Niemand braucht so einen Wirtschaftsförderer. Auf nach Salzkotten, wo Herr Berger als WiFö-Profi schon wartet
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