RÜTHEN

In einem ganz neuen Licht

DREWER    „Es muss nicht jede Wald- und Wiesenkapelle angeleuchtet werden“, findet Pfarrer Bernd Götze. Wie gut, dass die Dreweraner Kirche weder im Wald oder auf einer Wiese steht noch eine Kapelle ist, meint Kirchenvorstandsmitglied Markus Löseke. Nachdem bereits Arbeiten in und an der Kirche stattgefunden haben, soll das Gotteshaus nun nämlich in gänzlich neuem Licht erstrahlen.

„Das ist fast die einzige Kirche im Umkreis, die nicht beleuchtet ist“, sagt Löseke. Die Idee, die Kirche anzuleuchten, stammt von Walter Köhne. Vor fünf Jahren hatte der mittlerweile verstorbene Dreweraner den Stein ins Rollen gebracht, damals war allerdings nicht genug Geld für das Projekt zusammen gekommen. Die Kirche selbst gibt nichts dazu. Laut Pfarrer Götze soll eine Kirche schließlich von innen leuchten und spätestens mit der Außenrenovierung sind die finanziellen Mittel für St. Hubertus ausgeschöpft. Zwischenzeitlich sind der Kirchenkeller ausgebaut, das Hubertushaus abgerissen und die Parkplätze neu gestaltet worden. Eine Außenrenovierung steht an.

Jetzt, da die Kirche auch von außen aufgehübscht wird, kam dem Dreweraner Kirchenvorstandsmitglied die Idee wieder in den Sinn und mit einem Unternehmen aus der Region und dem kommunalen Stromanbieter Innogy wurden Sponsoren gefunden, die die Bausumme von etwa 10 000 Euro gemeinsam stemmen.

Testlauf mit einem Dutzend Strahler

Da es Wunsch seines Onkels war, hat sich auch Christian Köhne als Mitarbeiter des Stromanbieters für das Vorhaben eingesetzt. Außerdem werden die Dreweraner Elektriker Oliver Höttecke und Matthias Kraft die Installation von insgesamt 30 Strahlern in Eigenleistung übernehmen. Und Bürgermeister Peter Weiken hat zugesichert, dass die Stadt Rüthen den Strom zur Verfügung stellt.

Die neue LED-Lichttechnik wird nämlich an die Straßenbeleuchtung angeschlossen und damit gesteuert. Sollte das aber bei abendlichen Veranstaltungen im Gotteshaus stören, kann sie manuell ausgeschaltet werden. Außerdem sorgt eine Zeitschaltuhr dafür, dass es in tiefer Nacht nicht unnötig leuchtet.

Wer am vergangenen Donnerstagabend gegen 22 Uhr zur Kirche herübersah, der wunderte sich bestimmt: Hell erleuchtet stand sie da, umgeben von etwa einem Dutzend Strahlern. Damit Farbe, Lichtkegelgröße und Leistung harmonieren, testeten Kundenbetreuer Torsten Erk und sein Mitarbeiter von einem Arnsberger Fachunternehmen die Anstrahlung bei einsetzender Dunkelheit. Auf Wunsch von Drewers Ortsvorsteher Bernd Cordes wird auch das Missionskreuz angestrahlt.

Nun wird das bisher angedachte Lichtkonzept auf den ermittelten Stand angepasst. Schon im Spätsommer soll das Projekt umgesetzt werden. Wenn die Tage gegen Ende des Jahres kürzer werden, haucht das dann leuchtende Gotteshaus dem Dorfmittelpunkt neues Leben ein.    halö

17.07.2017 18:48
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