Ortsteil-Serie

Berge: „Eigeninitiative hat im Dorf hohe Bedeutung!“

BERGE  - Eigeninitiative - ein Wort, das in Berge wohl fast ausnahmslos jeder kennt. Das betrifft nicht zuletzt die Radweg-Verbindung ins benachbarte Weickede. Seit einiger Zeit setzen sich die Berger - ebenso wie ihre Nachbarn aus dem Rüthener Stadtgebiet - für eine sichere Verbindung der beiden Orte ein. Bislang allerdings beißt die Initiative auf Granit. Denn das Land, das im Falle des Radweges seine Zustimmung erteilen und die Maßnahme finanzieren muss, hat bislang abgelehnt.Genau an diesem Punkt kommt die besagt Eigeninitiative ins Spiel. Das machten im Patriot-Gespräch in Berge einige Einwohner deutlich. „Wir könnten uns zum Beispiel vorstellen, dass wir uns in Sachen Radweg um den Unterbau kümmern und das Land für den Rest zuständig ist“, hieß es aus den Reihen der Dorfbewohner. Das setze natürlich voraus, dass gewisse Punkte wie Kosten und der Landerwerb zuvor geregelt werden müssten.„Im Moment können wir nur eines: weiter konsequent am Ball bleiben“, sprach Ortsvorsteher Hans Tillmann in die Runde. Wichtig sei auch, die heimischen Landespolitiker mit in die Pflicht zu nehmen. Auch in Gesprächen mit den Weickedern sollen weitere Einzelheiten geklärt werden. Einig waren sich die Berger, dass es kaum einen Radweg gebe, der wichtiger sei als derjenige zwischen Berge und Weickede. „Die Situation für Radfahrer ist besonders an einer Stelle bei entsprechendem Verkehr extrem gefährlich“, so die Einwohner.Besser geworden ist aus ihrer Sicht unterdessen die Situation mit Blick auf die Kompostierungsanlage. Die Geruchsbelastung sei inzwischen deutlich geringer. „Das ist auch den Aktionen der Dorfgemeinschaft zu verdanken - ein weiterer Beweis dafür, dass bürgerschaftliches Engagement häufig hilft“, erklärten sie.Zugleich machten die Berger deutlich, dass sich aus ihrer Sicht weiterhin in Sachen Dorferneuerung etwas tun muss. Unter anderem an der Kirche, aber auch am Ehrenmal gebe es noch viel zu tun. So wurde auch die Renovierung des Altarbereiches in der Kirche zum Thema. „Es muss noch eine Genehmigung des Erzbischöflichen Generalvikariats in Paderborn her“, machte Hans Tillmann dazu deutlich.Was das Vereinsleben betrifft, sind die Berger mit ihren Strukturen zufrieden. „Es ist gut und vielschichtig“, befanden sie. Etwas zu kämpfen habe zurzeit der Sportverein. Außerdem nage am Sportplatz inzwischen der Zahn der Zeit. Doch auch dafür werde man in Berge eine gute Lösung finden, waren sich die Versammelten sicher. „Ganz generell gilt aber in Berge, dass jeder Verein sein Zuhause hat - und das ist bemerkenswert.“ Besonders gerne erinnert sich der ganze Ort an das Schützenfest zum 150. Jubiläum der Schützenbruderschaft St. Michael zurück.Und auch das nächste Jubiläum haben die Einwohner schon ins Visier genommen: die 800-Jahrfeier im Jahr 2016. Auch das wird sicher mit viel Einsatz der Dorfgemeinschaft von Erfolg gekrönt sein - frei nach dem Motto: „Wenn die Berger etwas anpacken, dann klappt es auch.“   bw

25.10.2008 00:00
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