SPORT

Eine Reaktion muss her

Lippstadt    Im Spiel eins nach der Entlassung von Trainer Stefan Fröhlich stehen die Kicker des SV Lippstadt in der Bringschuld. Sie haben kein Alibi mehr und müssen sich am Sonntag beim FC Brünninghausen deutlich steigern. Auch wenn die Gastgeber zu Hause mit vier Siegen in vier Begegnungen eine Macht sind. Das weiß auch Interims-Coach Nick Weber, der sich mit Erfolgen für eine dauerhafte Lösung am Bruchbaum empfehlen will.

Oberliga Westfalen

FC Brünninghausen - SV Lippstadt (Sonntag, 15.30 Uhr, Stadion am Hombruchsfeld)

Der 22-jährige Ex-Stürmer von Borussia Dortmund hat unter der Woche viele Einzelgespräche mit seinen Schützlingen geführt. Nach den turbulenten Wochen beim SV Lippstadt, die in der Freistellung von Stefan Fröhlich gipfelten, soll am Bruchbaum wieder Ruhe ein- und der Erfolg zurückkehren. „Damit wir unsere Saisonziele noch erreichen“, wie es der Sportliche Leiter Dirk Brökelmann formulierte. Dieses Projekt will Nick Weber verantwortlich mitgestalten. „Alles steht auf Null. Jeder bekommt eine neue Chance“, erklärte der Youngster-Coach, „wer im Training Leistung bringt, der spielt auch.“

Darüber hinaus kündigte Weber an, das taktische System ändern zu wollen. Details verriet er jedoch nicht. „Auch in Brünninghausen wird Zeitung gelesen“, so der 22-jährige Ex-Profi. Personell bleibt abzuwarten, wen Weber eventuell von der Ersatzbank aus dem Hut, beziehungsweise in die Startelf zaubert. Immerhin das gab der Trainer preis: Christopher Balkenhoff bleibt die Nummer eins.

Beim SV Lippstadt fallen Valentin Henneke (Bandscheibe) und Sven Köhler (noch zwei Spiele gesperrt) definitiv aus. Yannick Langesberg trainierte nach seiner Verletzung am Donnerstag zum ersten Mal wieder mit der Mannschaft, ist aber laut Weber für Sonntag keine Option. Immerhin: Giacomo Serrone gehört nach seiner Gehirnerschütterung wieder zum Kader.

Der FC Bünninghausen ist ein echter Prüfstein für die Schwarz-Roten. Die Dortmunder belegen in der Tabelle Rang vier und sind im eigenen Stadion schier unbezwingbar. Die Heimbilanz von zwölf Punkten und 16:2 Toren aus vier Begegnungen spricht für sich.

Weber hat den FCB im Spiel gegen Sprockhövel beobachtet und weiß, was sein Team in Hombruch erwartet: „Die Mannschaft kommt vom Kollektiv. Wir müssen dort viel, viel arbeiten.“ Besonders zu beachten ist Goalgetter Arif Et, der bereits acht Tore erzielte. Aber auch Leon Enzmann sowie Florian Gondrum, der die Bälle gut festmachen kann, wissen, wie man mit der Kugel umgeht. Der SV ist also gewarnt – und steht gleichzeitig unter gehörigem Erfolgsdruck.  -lüt

08.10.2017 12:47
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