Esbeck: Paderborner Straße ist das Sorgenkind in Esbeck
Kanalsystem sowie die Fuß- und Radwege müssen erneuert werden. Handlungsbedarf sieht der Ortsvorsteher auch an der Fußgängerampel
ESBECK - „Unser Ort fühlt sich von der Stadtverwaltung sehr gut betreut“, sagt Ortsvorsteher Thomas Morfeld. Kleinigkeiten werden schnell in Ordnung gebracht, sei es ein umgeknickter Leitpfosten hier oder ein verwelkter Strauch in einem Grünbeet dort. Knackpunkt ist aus Esbecker Sicht nur die Paderborner Straße, über die sich die Bürger des an der östlichen Stadtgrenze gelegenen Dorfes nun seit Jahrzehnten ärgern.Eine Zeit lang war die Erneuerung der viel befahrenen Straße in der Prioritätenliste der Stadt verankert. Der Ausbau sollte 2011 erfolgen. Doch inzwischen ist die Paderborner Straße aus dieser besagten Prioritätenliste gerutscht und eine Erneuerung damit in weite Ferne. Rund 5000 Fahrzeuge rauschen Tag für Tag durch Esbeck. Autofahrer bemerken dabei kaum, dass dringender Handlungsbedarf an der Paderborner Straße besteht, denn die Fahrbahnen sind gut. „Es sind die maroden Randbereiche, die erneuert werden müssen“, macht der Ortsvorsteher deutlich. Das Kanalsystem sowie die Fuß- und Radwege müssen erneuert werden, betont Thomas Morfeld. Handlungsbedarf sieht der Ortsvorsteher auch an der Fußgängerampel im Bereich Merschweg. Im Zusammenhang mit dem neuen Einkaufsmarkt müsse eine Lösung gefunden werden, damit die Leute die Paderborner Straße und den Merschweg sicherer überqueren können. „Wir hoffen, dass es mit dem erforderlichen Ausbau der Straße ab 2014 etwas wird“, so der Ortsvorsteher.Mit dem Ausbau sollte dann im Bereich der Einmündung Salzkottener Straße auch ein Kreisverkehr angelegt werden. „Der ist den Bürgern im Baugebiet Ackersmannstraße schon vor gut sieben Jahren präsentiert worden“, ruft Morfeld in Erinnerung. Im Übrigen sei der Ausbau schon vor Jahren über die Erschließungskosten finanziert worden, meint der Ortsvorsteher. Weil aber über so viele Jahre nichts passiert sei, hätten die Leute schon den Glauben daran verloren, dass der Kreisverkehr jemals gebaut werde.Auf anderer Ebene funktioniert es in Esbeck dagegen viel besser. Stolz sind die Bürger in Esbeck auf ihr Info-Heft „Rund um Esbeck“, das seit Jahren regelmäßig alle zwei Monate erscheint. Hinzu kommt eine stets aktuelle Internetseite, auf der alle Dorf-News in Windeseile verbreitet werden. wp