Drewer - „Das Wesentliche ist die Gemeinschaft“ - unter diesem Motto fuhren am Samstag 53 Kinder und acht Betreuer für neun Tage ins Moorgebiet des nördlichen Emslandes nach Rhauderfehn in das Gästehaus „Alter Brunsel“. Am Freitagnachmittag trafen sich alle zum Verladen der Ausrüstung und der Fahrräder und um 18 Uhr fand an der Vogelstange unterhalb der Schützenhalle ein Segensgottesdienst statt, der von den Ferienfreizeitlern mitgestaltet wurde.
Sie stellten ihre Gruppen vor, denn jede Gruppe hat eine Farbe des Regenbogens. Der Regenbogen wurde als Zeichen Gottes dargestellt, denn Gott verspricht, bei ihnen zu sein. Für musikalische Begleitung sorgte Eva Frenz mit ihrer Gitarre. Pastor Dieter Moors segnete die Gemeinde und alle Fahrzeuge, die auf dem Gelände geparkt wurden. Kinder und Betreuer fanden sich in der Garage der Schützenhalle ein, in der Siegfried Schramm, Leiter der Ferienfreizeit, ihnen einige Regeln zur Sicherheit mit den Fahrrädern nahebrachte. Da sie mit 60 Fahrrädern unterwegs seien, gäbe dies eine 300 Meter lange Kolonne, die als ein einziger Verkehrsteilnehmer gälte, so Schramm. Der Sicherheitsabstand der Fahrräder beträgt immer eine Fahrradlänge und alle fahren hintereinander her. Die Fahrradfahrer erhalten Warnwesten in gelb und grün, die der Betreuer sind rot.
Die Betreuer sperren Kreuzungen ab und achten darauf, dass niemand zu Schaden kommt. Wenn trotzdem jemand einen Unfall baut, solle dieser möglichst schnell aus der Kolonne heraus, damit es keinen Stau gibt. Zudem sollten sie, wenn eine Ampel auf Rot umspringt und einige Fahrräder drüber seien, trotzdem anhalten.
Bei Würstchen und Getränken ließen die Teilnehmer den Abend gemütlich ausklingen. Am Samstagmorgen ging es dann mit der Bahn von Lippstadt bis nach Dörpen, wo die Kinder auf ihre Drahtesel wechselten. - halö