Ortsteil-Serie

Lipperode: Die Vielfalt der Vereine macht Lipperode stark

LIPPERODE  - Die Lipperoder lieben die Geselligkeit. Und darum blüht in Lippstadts zweitgrößtem Ortsteil auch das Vereinsleben. Für die 4165 Einwohner gibt es über 20 Vereine und Verbände. Das macht den Lipperodern so schnell keiner nach. Sie engagieren sich in Chören und Sportvereinen, in der Feuerwehr und im Schützenverein, in Taubenvereinen und in kirchlichen Gruppen, im Heimatverein und im Gewerbeverein. Und schließlich gibt es noch den Bürgerring als Dachorganisation, bei dem alle Fäden des örtlichen Vereinslebens zusammenlaufen. „Lipperode ohne Vereine das ginge gar nicht. Was da geleistet wird, das ist gigantisch. Da wird unendlich viel gemacht“, berichtet Ortsvorsteher Otto Brand. Und er muss es wissen, denn er ist Vorsitzender im Bürgerring und Mitglied in elf weiteren Vereinen. „In manche wird man hier praktisch hereingeboren“, schmunzelt Brand.Dabei verstehen sich die Lipperoder aber nicht etwa als dumpfe „Vereinsmeier“, die da in ihrer jeweiligen Gruppe nur im „eigenen Saft schmoren“, sie verstehen ihren Verein vielmehr als Ort, an dem man sich trifft und gemeinsam etwas auf die Beine stellt - zum eigenen Wohlbefinden aber häufig auch zum Wohle des Ortes.So gilt Lipperode nicht nur als Hochburg des Taubensports, auch die Turner spielen hier eine wichtige Rolle und genießen überregional hohes Ansehen. Ein klingendes Markenzeichen für Lipperode sind auch die Burgschwalben, die schon mehrfach bei Chor-Auftritten im Fernsehen zu bewundern waren, einmal sogar mit dem damaligen Bundespräsidenten Johannes Rau.Eine wichtige Rolle spielen ferner die kirchlichen Verbände. Die Katholische und die Evangelisch-Reformatorische Gemeinde, sie bestimmen mit ihren weithin sichtbaren Kirchen und den modernen Gemeindehäusern nicht nur das Ortsbild von Lipperode, sie sind auch im Vereinsleben stets präsent. Das geht von dem sehr aktiven Förderverein für das Ev. Gemeindehaus über die Caritas bis zum Gospelchor St. Michael.Erstaunlich ist aber nicht nur die Bandbreite dieser Gruppen und Verbände, groß ist auch das Engagement der Mitglieder für ihren Ort. Unter der Regie des Bürgerrings stellen sie immer wieder Bemerkenswertes auf die Beine. Das war 1998 so beim Ortsjubiläum 750 Jahre Lipperode, aber auch 2001 beim Tag der Lipperoder Vereine oder im September 2006, als die Einweihung der Bismarckstraße nach monatelangen Sanierungsarbeiten mit einem großen Fest für den ganzen Ort begangen wurde. Sichtbarer Beweis für die Stärke des Bürgerrings ist das äußerst ansehnliche Blockhaus, das die Lipperoder Bürger vor einigen Jahren unter der Regie des Bürgerrings und mit finanzieller Unterstützung des Gewerbevereins errichtet haben. „Mit dem Bürgerring machen wir große Sachen“, berichtet Otto Brand. „Der hat sich so bewährt, der musste ganz einfach erfunden werden. Da kommen alle zwei Monate Vertreter sämtlicher Vereine an einem Tisch zusammen und dabei entstehen dann die Ideen für die nächsten Aktivitäten“, so Brand.Ein Gedanke will dem Ortsvorsteher dabei nicht aus dem Kopf. Er möchte demnächst mit dem Bürgerring ein weiteres Event auf die Beine stellen, das wieder so viele Leute anzieht wie 2001 beim Tag der Vereine, als der Ortskern von Lipperode laut Otto Brand „schwarz war vor Leuten, so viele Besucher sind damals gekommen.“Ganz wichtig ist dem Ortsvorsteher bei all diesen Aktivitäten aber auch der Gewerbe- und Förderverein. Dort sind die Vertreter aus Handel und Gewerbe organisiert. Sie kümmern sich in erster Linie darum, dass Lipperode auch in Zukunft ein lebendiger Ort bleibt mit attraktiven Geschäften im Zentrum und vielen Aktionen über das ganze Jahr verteilt. Seinem Namen entsprechend versteht sich der Gewerbeverein aber auch als Förderer bei den Aktivitäten der übrigen Gruppen und Organisationen im Ort. Durch Spenden, Inserate, Flyer und sonstige Hilfsmittel unterstützt der Verein die vielfältigen Aktionen, die Lipperode immer wieder lebendig und lebenswert machen.  hes-

18.10.2008 00:00
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