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Ludwigsburger Protest sorgt für Unruhe - Zeitplan in Gefahr

Neu-Ulm (dpa) - Bamberg gegen Bayern - das Playoff-Halbfinale zwischen den beiden BBL-Schwergewichten sorgt normalerweise für die größten Schlagzeilen. Doch zwei Tage vor Beginn der Serie steht das Duell im Schatten der Turbulenzen rund um das Viertelfinale zwischen Ulm und Ludwigsburg.

Die unterlegenen Ludwigsburger legten auch ganz offiziell Protest gegen die Wertung des fünften Spiels bei ratiopharm Ulm ein. Das Schreiben sei fristgerecht eingegangen und die fällige Gebühr in Höhe von 250 Euro überwiesen worden, teilte die Liga mit. Spielleiter Dirk Horstmann wird nun zeitnah versuchen, eine Entscheidung zu fällen. Allerdings musste er zunächst die nötigen Stellungnahmen aller Beteiligten einholen.

Spätestens am Samstagvormittag soll Klarheit darüber herrschen, ob die Partie wiederholt werden muss oder der Protest abgewiesen wird und der Hauptrunden-Erste Ulm damit im Halbfinale steht. Die Liga steht auf jeden Fall unter Zeitdruck, weil bereits für Sonntag das erste Spiel der Serie zwischen Ulm und Oldenburg angesetzt ist.

Die Ludwigsburger hatten das entscheidende fünfte Spiel in Ulm mit 81:91 verloren. Dabei war ihr Coach John Patrick kurz vor der Pause wegen des zweiten Technischen Fouls aus der Halle verwiesen worden. Die Ludwigsburger werfen den Schiedsrichtern vor, Patrick daran gehindert zu haben, dagegen Protest beim Technischen Kommissar einzulegen.

Dies sein «ein klarer Regelverstoß», hieß es in einer Mitteilung der Riesen am Freitag. Das Verhalten der Schiedsrichter sei «inakzeptabel». Die Ludwigsburger hatten 2014 schon einmal Protest gegen eine Niederlage eingelegt, damals war die vierte Partie des Viertelfinals gegen Bayern München wegen eines Fehlers der Referees wiederholt worden.

Während die EWE Baskets Oldenburg also noch etwas auf ihren Gegner im Halbfinale warten müssen, steigt in Bamberg und München die Vorfreude auf das Duell der beiden Titelfavoriten. «Gegen Bayern ist immer ein bisschen Feuer drin. Bei den Spielen geht es immer rund», sagte Bambergs Nationalspieler Daniel Theis vor dem ersten Spiel am Sonntag (15.00 Uhr) in Bamberg.

Doch die Bayern gehen nach dem Weiterkommen gegen ALBA Berlin mit viel Selbstvertrauen in den Vergleich mit dem Titelverteidiger. «Du musst an dich glauben, den Glauben haben an das, was wir haben - und das ist viel», sagte Münchens Trainer Sasa Djordjevic. «Wir entwickeln uns selbst zu einem großen Team und können einen Weg finden, gegen diese Bamberger zu bestehen», sagte der Serbe. Und in Bamberg zeigt man durchaus Respekt vor dem Südrivalen. «Wir müssen eine Schippe drauflegen», forderte Geschäftsführer Rolf Beyer nach der mühevollen Viertelfinalserie gegen die Telekom Baskets Bonn.

19.05.2017 15:08
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