KULTUR

Märchenhafte Unterhaltung

LIPPSTADT    „Heigh ho, Heigh ho“: Wer kennt sie — spätestens nach der Otto-Verfilmung von „Schneewittchen“ — nicht, die sieben Zwerge, die sich nach getaner Arbeit in ihren wohlverdienten Feierabend singen? Das übernahmen anlässlich des bundesweiten „Tages der Musik“ die Schüler der Gesangsklasse von Friederike Vomhof-Surrey an der Conrad-Hansen-Musikschule.

Rappelvoll war es in der Lippstädter Jakobikirche, als die Akteure einmal mehr ihren Leistungsstand in einem kunterbunten Potpourri von Oper über Musical und Rock bis hin zum Volkslied demonstrierten. Dem Publikum bot sich ein unterhaltsamer Abend mit einer musikalischen Vielfalt, die sich auch in den bunt gemischten Altersklassen der Akteure widerspiegelte.

Entsprechend des Mottos „Erzähl mir keine Märchen — sing!“ waren sie fantasievoll gekleidet und ließen mal solistisch, im Duett, im kleinen oder im großen Ensemble a cappella oder mit Bandbegleitung Lieder aus dem Disneyfilm „The Beauty and the Beast“, „Moon River“ oder „Misty mountains“ aus „Der Hobbit“ erklingen.

Wie schön, wenn auch Ehepaare das gemeinsame Hobby Singen zelebrieren, so wie Jörg und Martina Struthoff mit „Amigos para siempre“ dies taten. In die arabische Welt entführten Mark Wördenweber und Wolfgang Surrey am wendigen Saxophon mit den „Arabian Nights“ aus dem Film „Aladdin“.

Solistisch fielen Chiara DiMaio mit „The Descendants“, Deborah Spiess (feiner Mezzosopran) mit „Sandmann“ aus „Hänsel und Gretel“, Bennett Seiger (weicher Tenor) mit „Lied an den Abendstern“ aus Richard Wagners „Tannhäuser“, Anja Gaul (koloraturenreicher, kecker Sopran) mit „Donde venis, amore?“ und Jonas Wegmann mit „I’ll make a man out of you“ aus „Mulan“ auf.

Letzterer wurde gleich von acht weiteren Sängern und Judith Surrey an der Trompete unterstützt, die ebenfalls am Bass mit Armin Gaul (Gitarre), Marian Rosengart (Gitarre), Mark Wördenweber (Schlagzeug) und Harduin Boeven (Klavier) die Band stellte. Vor allem Boeven bewies sich als ein im Rock, Pop und Musical vielseitig einsetzbarer Musiker.

Weder mangelte es an dem Abend an melodischen und harmonisch angenehmen Arrangements, noch an homogener Klangfülle, die die komplette Gesangsklasse in „Once upon a December“ und im finalen „Hänsel und Gretel“ darbot. Hier tummelten sich die Solisten und Ensemble mit den wieder erwachten Lebkuchenkindern auf der Bühne und nahmen ihren wohl verdienten Applaus entgegen.     rio

19.06.2017 18:54
Drucken Vorlesen Senden
Anzeige
Suche
Lokal
Überregional
Eingeloggt sieht man mehr
Wenn Sie sämtliche Artikel einsehen möchten, loggen Sie sich bitte ein.
Prospekte
Patriot Aktionen
Frage des Tages
Am Donnerstag sind die Sozialdemokraten zum Gespräch beim Bundespräsidenten geladen. Glauben Sie, dass die SPD ihre Meinung ändert und es doch eine große Koalition gibt?
Jetzt abstimmen
Ergebnis
Umfragen-Archiv
Fotogalerien-Archiv
Kalenderblatt
Heute, 22.11.2017
47. Kalenderwoche, 326. Tag des Jahres
Noch 39 Tage bis zum Jahresende
Sternzeichen: Skorpion
Namenstag: Cäcilia
HISTORISCHE DATEN
Sonnenaufgang:
aa
Sonnenuntergang:
a
Mondaufgang:
b
Monduntergang:
c
Mondphase:
d
mehr
Zeitungsverlag Der Patriot GmbH • Hansastraße 2 • 59557 Lippstadt • Postfach 2350/2360 • Tel.: (02941) 201-00 • Fax (02941) 201-297