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GESEKE
Moderner und größer

Geseke - Zweieinhalb Jahre sind mittlerweile ins Land gezogen, seitdem der Landschaftsverband Westfalen-Lippe grünes Licht für eines der größten Bauprojekte im Stadtgebiet gab. Seitdem ist viel passiert auf dem LWL-Gelände an der Bachstraße. Insgesamt sieben Millionen Euro (inklusive Abriss der alten Bausubtanz) wurden verbaut, um den Standort Geseke langfristig zu sichern und die Unterbringungsstandards für die Heimbewohner an das aktuelle Pflegerecht anzupassen.

Entstanden ist nun ein modernes Pflegeheim für 80 Bewohner (bislang 67), dessen Optik sich, wie von Rat und Verwaltung gewünscht, harmonisch in die historische Innenstadtumgebung einbettet. Da schmerzt es kaum, dass sich die geplante Fertigstellung des Millionen-Projektes nun doch um ein paar Wochen verschiebt.

Eigentlich sollten die Heimbewohner, die während der Bauzeit am LWL-Standort Eickelborn leben, schon zu Beginn des Jahres zurückkehren. Wie der zuständige Architekt Helmut Gesmann auf Anfrage berichtete, machten die zwei harten Winter den Planern und Handwerkern jedoch einen kleinen Strich durch die Rechnung. Mit der endgültigen Fertigstellung des Objektes rechnet der Architekt daher erst Mitte März. Zurzeit sind die Bauarbeiter mit schwerem Gerät auf dem Außengelände aktiv. Der noch leicht frostige Boden wird vorbereitet für die Pflasterarbeiten. Gleichzeitig wird die historische Klostermauer, die das Gelände zur Bachstraße abgrenzt, wieder detailgetreu aufgebaut.

Der zur Bachstraße gewandte Eingangsbereich soll laut Gesmann zukünftig als Zufahrt für den Anlieferverkehr und als Parkplatz für die Besucher sowie für das Personal dienen. An der Rückseite, zur Düsteren Gasse hin, entstehen Terrassen und Gartenanlagen mit Grünflächen und Gehwegen. Auf Hochtouren läuft derweil auch die Inneneinrichtung. „Die Küchen sind eingebaut, 90 Prozent der Böden verlegt“, berichtete Gesmann. Fast abgeschlossen sind auch die Elektro- und Sanitärinstallationen. Ab Mitte Februar erfolgt die Möblierung. „Danach können die Bewohner sukzessive einziehen“, so Gesmann. Offiziell eröffnet werden soll das neue Zentrum mit einem Tag der offenen Tür im Frühjahr. Ein genauer Termin steht noch nicht fest. - df

02.02.2011 16:30
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  Hardy , 03.02.2011 11:35:31
"...dessen Optik sich ... harmonisch in die historische Innenstadtumgebung einbettet.." - Guter Witz - Obwohl: Bei näherer Betrachtung stimmt die Aussage ja doch. Unsere Stadt ist inzwischen so hässlich das sich der Klotz nahtlos einfügt. Nur das "historisch" sollte man besser weglassen. Das meiste Historische ist doch inzwischen dem Neubau-, Pflegeheim- und Parkplatzwahn zum Opfer gefallen.
  Backhaus, Erwitte 03.02.2011 15:02:07
Geseke ist eine sehr schöne Stadt mit einem, der größe entsprechenden guten Angebot an Einkaufsmöglichkeiten. Es gibt leider dort, wie auch anderswo, immer Leute, die was zu meckern haben. Ich habe gelernt, nicht alles, was Leute so von sich geben, ernst zu nehmen! Die Anzahl der historischen Bauten in der Geseker Innenstadt trägt mit Recht den Titel: historisch...
  Backhaus, Erwitte 03.02.2011 15:04:29
Außerdem: Was bitte an dem Haus ist hässlich? Weil es aus Stein gebaut ist oder weil es ein Dach besitzt? Eine völlig Indiskutable Ansicht....
  Hardy , 04.02.2011 11:20:07
Für jemanden aus Erwitte mag Geseke verständlicherweise das Paradies sein ;-) Am besten hat mir übrigens dieser Witz gefallen: "...guten Angebot an Einkaufsmöglichkeiten..."
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