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SPORT
Regionalliga: 35 000 Euro als Bürgschaft

lippstadt - Für die Zulassung zur neuen Regionalliga West wird es keine wirtschaftliche Prüfung mehr geben, dafür müssen die Vereine eine Bankbürgschaft in Höhe von 35 000 Euro hinterlegen. Das ist das Ergebnis einer Informationsveranstaltung des Westdeutschen Fußball- und Leichtathletikverbandes (WFLV), die am Dienstagabend in Duisburg-Wedau stattfand. Für den Herbstmeister der Westfalenliga 1, SV Lippstadt, nahm der Assistent der sportlichen Leitung, Daniel Craes, daran teil.

Bei dem Betrag von 35 000 Euro handelt es sich um einen Vorschlag des Verbandes, der bei den Vereinsvertretern keinen Widerspruch hervorrief. Endgültig abgesegnet werden soll diese Summe am Freitag vom Präsidium des WFLV mit Hermann Korfmacher an der Spitze.

Auslosung für die Play-Offs live

Der Langenberger Topfunktionär führte die Repräsentanten der in Frage kommenden Clubs auch durch die Veranstaltung in Duisburg. Aus der Westfalenliga 1 war neben dem Spitzenreiter SV Lippstadt auch der Verfolger Hammer SpVg vertreten. Die Meister der vier Verbandsligen (Mittelrhein, Niederrhein, zweimal Westfalen) spielen im Juni gegen die NRW-Ligisten auf den Rängen vier bis sieben im Play-Off die vier letzten freien Plätze in der Regionalliga West aus. Dabei haben die NRW-Ligisten am 6. oder 7. Juni zunächst Heimrecht, die Rückspiele finden am 10. Juni statt. Zurzeit hießen die Kandidaten: Alemannia Aachen II, MSV Duisburg II, VfB Hüls und KFC Uerdingen aus der NRW- Liga sowie FC Hennef 05, FC Kray, SG Wattenscheid und SV Lippstadt aus den Verbandsligen. Die Auslosung wird zum Ende der aktuellen Saison live vorgenommen.

Wie Daniel Craes berichtete, wurden bei der Zusammenkunft im Ruhrgebiet auch einige technisch-organisatorische Dinge erläutert.

2500 Zuschauer sind Minimum

So müssen die künftigen Regionalligisten über ein Stadion mit einem Fassungsvermögen von mindestens 2500 Zuschauern mit Flutlichtanlage verfügen. Außerdem müsste für sogenannte „Risikospiele“ ein Ausweichstadion benannt werden. Die Fernsehgelder in Höhe von 96 000 Euro fallen weg, dennoch sollen Ausschnitte von den Begegnungen der Regionalliga West im Lokal-TV gezeigt werden.

In der Saison 2012/2013 werden in der Regionalliga West, die dann statt vom DFB vom WFLV gemanagt wird, maximal 22 Vereine um Meisterschaftspunkte kämpfen. Mittelfristig wird mit 18 Clubs gespielt.

Die neue Saison beginnt Anfang August (3. bis 6.) und geht zunächst bis Mitte Dezember (14. bis 17.). Die Rückrunde startet dann am 4. Februar, am 25. Mai ist alles vorbei. Das heißt: Nicht alles, denn die Meister der Regionalligen Nord, Nordost, West, Bayern, Südwest sowie der Zweite aus dem Südwesten spielen anschließend die Aufsteiger zur 3. Liga aus. Die Regelanstoßzeit in der Regionalliga West ist Samstag um 14 Uhr. - lüt

01.02.2012 18:37
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