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ANRÖCHTE
So nah dran wie kaum ein anderer

Anröchte - Das rege Treiben des Big Day Out 6.0 mal aus einer ganz anderen Perspektive erfahren, das durften die zwei Praktikanten der JZI. Sosan Broadbent, 22, gebürtige Soesterin und zur Zeit Eventmanagement-Studentin in England sowie der 21-jährige Anröchter Andreas Heither erlebten die Festivaltage mal ganz anders als alle anderen Gäste.

Durch Aufrufe im Patriot, von Hellweg-Radio und einem Jugendmagazin waren die beiden auf dieses besondere Angebot aufmerksam geworden, was bereits seit dem Jahr 2005 Jugendlichen ab 18 Jahren angeboten wird.

Sie bekamen die Möglichkeit, einen Blick hinter die Kulissen zu werfen und durften in alle Bereiche einmal hineinschnuppern. „Egal ob Aufbauarbeiten, das Dekorieren des VIP-Bereiches, das Koordinieren auf dem Campinggelände oder das Getränke und Handtücher verteilen im Backstage-Bereich - es sind so viele Aufgaben und macht einfach unheimlichen Spaß!“, berichtet Sosan ganz begeistert. „Durch mein Eventmanagement-Studium lerne ich, solche Großereignisse zu planen, doch es in der Praxis zu erleben, ist wirklich hilfreich für mich. Dass man die Blumen, mit denen man dekoriert, auch gießen muss, ist eine der Kleinigkeiten, die ich ohne dieses Praktikum vielleicht niemals so erfahren hätte.“

Andreas ist ganz fasziniert, wie sich „sein Anröchte“ in nur so kurzer Zeit wirklich völlig verwandelt und noch dazu stolz darauf, bei diesem Prozess mithelfen zu können.

Franziska Pollei von der JZI, die die beiden während ihrer Zeit auf dem Big Day Out betreut hat, war sehr angetan von seiner kreativen Bewerbung in Form eines Videos. Denn nicht jeder bekommt die Möglichkeit eines solchen Praktikums und Sosan sowie Andreas mussten einen Auswahl durchlaufen. Musikinteresse, Fremdsprachenkenntnisse, Kreativität, der Besitz eines Führerscheins und Erfahrungen in dem Bereich Großereignisse waren hierbei einige der ausschlaggebenden Kriterien.

Franziska hat selbst einmal als Praktikantin beim Festival in Anröchte mitgeholfen und wie sie berichtete, war sie so angetan, dass sie bis heute „kleben geblieben“ ist. Damals fand sie den engen Kontakt mit den Bands im Backstage- Bereich beeindruckend. An ein besonderes Erlebnis erinnert sich die Bad Westernkötterin noch heute schmunzelnd. Als sie die Band „Fettes Brot“ zu deren Auftritt führte, meinten diese zu dem heiseren Mädchen, dass sie doch Fencheltee trinken sollte und auf keinen Fall flüstern sollte. Wenn das nicht mal ein echter Tipp vom Profi ist!

„Au ja, mir ist da auch schon etwas ganz Lustiges passiert...“, beginnt die diesjährige Praktikantin, wird dann allerdings von einem Arbeitsbefehl unterbrochen, denn es wird mal wieder Klebeband benötigt. Da ist sie doch mal wieder ganz schnell unterwegs und es entsteht wirklich der Eindruck, dass den beiden die Arbeit unheimlichen Spaß macht.

Da kann Andreas nur zusammenfassen: „Die Tage waren einfach ein unvergessliches Erlebnis und ich würde es jedem empfehlen, ein solches Praktikum zu machen!“

07.08.2011 19:33
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