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GESEKE
Stadtfeste kommen auf den Prüfstand

Geseke - Frischer Wind soll die Geseker Stadtfeste aufpeppen. Unter diesem Stern stand der Workshop des Wirtschafts-Netzwerks am Montagabend. Drei Arbeitsgruppen haben sich gegründet, die sich um die Zukunft des Weinfestes, Hexenstadtfestes und Weihnachtsmarktes kümmern sollen.

„Alles steht auf dem Prüfstand“, erklärte Netzwerk-Vorstandsmitglied Hermann-Josef Wulf nach dem Workshop. Immerhin 24 Teilnehmer waren gekommen, darunter zumeist Netzwerk-Mitglieder. „Dafür dass Arbeit anstand, waren wir mit der Resonanz sehr zufrieden“, sagte Wulf.

Einmal mehr konnten die Teilnehmer die Stadtfeste individuell bewerten. „Die Einzelhändler waren nicht so stark vertreten, aber es schien, als hätten die Veranstaltungen für den Einzelhandel nicht mehr die Bedeutung wie vor 15 Jahren“, erklärte Wulf. Ob das nun an einer allgemeinen Änderung des Kaufverhaltens liege oder konkret an mangelnder Attraktivität der Stadtfeste vermochte Wulf nicht einzuschätzen. „Ich verlasse selten Stadtfeste mit vollen Einkaufstaschen“, gab er zu. „Dafür habe ich mich aber schon einmal umgesehen“, meinte er mit Blick auf Kunden, die am verkaufsoffenen Sonntag auf den Geschmack kommen, aber erst später kaufen.

Bei dem Rest der Teilnehmer hätten die Stadtfeste dagegen durchaus positiv abgeschnitten. Das hätte ja schon die repräsentative Umfrage 2007/08 im Rahmen des Einzelhandelsgutachtens gezeigt: „Damals haben 90 Prozent der über 800 befragten Passanten gesagt, dass die Stadtfeste eine große Bedeutung haben und Bürger in die Stadt ziehen“, erinnerte Wulf.

Vorschläge zur Neu- bzw. Umgestaltung der Stadtfeste wurden im Workshop bereits laut: Die heimischen Weinhändler könnten beim Weinfest mit ins Boot geholt werden und die Winzer verstärken. Der Weihnachtsmarkt liegt zwar noch in weiter Ferne, aufs Tapet kam er allemal. Immerhin ist das adventliche Treiben das erste Fest, das mit dem Umzug ans Haus Thoholte - das Ambiente habe übrigens laut Wulf im Rahmen des Workshops überwiegend einen positiven Tenor gefunden - erste Schritte auf neuem Terrain gewagt hat. Auch ein möglicher Umzug in die Viehstraße sei zur Sprache gekommen.

„Wie die Feste gestaltet werden, bleibt den Akteuren in den Arbeitsgruppen überlassen“, erklärte Wulf. Allerdings sind die helfenden Hände und kreativen Köpfe bislang eher begrenzt. Jeweils drei, vier Leute haben sich für die Arbeitsgruppen gemeldet. Zuwachs ist deshalb gern gesehen. Wer seine Ideen mit einbringen und an der Umgestaltung der Stadtfeste mitwirken möchte, kann sich bei Hermann-Josef Wulf, Tel. (0 29 42) 5 00 39, melden. - jul

31.01.2012 17:10
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  Michi , 31.01.2012 22:49:16
Ich habe einen ganz einfachen Tip für das Hexenstadtfest: Zurück zu den Wurzeln! Holt wieder gute Musik nach Geseke und verabschiedet Euch endlich von diesen unsäglichen Ballermann- und Party-Events. Das Weinfest bitte nur noch auf dem Marktplatz stattfinden lassen und NIE wieder mit der Wirtschaftsschau zusammen auf ein Gelände packen.
  Toxix, 01.02.2012 14:02:31
in geseke gibt es nichts besonderes mehr. ich kan mich nur michi anschliessen, go back to the roots. gestaltet alles ein bischen interessanter. und stellt die umfragen mal erneut beim geseker volk. man wird sich wundern. ein vorteil hat der weihnachtsmarkt ja am haus thoholte- er bringt hernn mast ein volles portmonaie. als erweiterung ok aber nicht alles komplett vom markt und der einkaufsstraße entziehen. einen tipp habe ich für die stadt geseke noch, macht die preise für die stände billiger. vielleicht klappts dann ja auch mit den schaustellern. und irgendwie vermisse ich die britische kapelle zum gösselumzug.
  grautvornix , 02.02.2012 08:25:50
Ihr Platz zu, Schlecker auch, Apollo soll auch schließen, so hört man...die Geseker Innenstadt ist ungefähr so belebt wie ein Friedhof. Wo sind eigentlich die Aktivitäten zur Belebung der Innenstadt? warum wird soviel Geld sinnlos in Gutachten verpulvert, anstatt mal Wirtschaftsförderung zu betreiben? Der Weihnachtsmarkt am haus Toholte ist ja ganz nett, doch nützt er nur Herrn Mast und seinen Kompagnons. Herr Mast, für dessen einfaltslose Events sich außerhalb der Provinz niemand interessieren würde, hat sich fett ins Geschäft gesetzt und will nun absahnen, was noch geht: Geseker Totentanz zu Ballermann-Gegröhle und hauptsache alkoholisiert. Billiger gehts wirklich nicht mehr. Die Feste gehören in die Innenstadt und sie benötigen ein attraktives Programm und eine liebevolle Ausstattung.
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