Geseke/Paderborn - Nach schwerer Krankheit verstarb in der Nacht zu Donnerstag Weihbischof em. Paul Consbruch im Alter von 81 Jahren. In Geseke wirkte er von 1955 bis 1960 als Vikar in der Stadtkirche St. Petri.
Das vielfältige Engagement des Weihbischofs im Erzbistum Paderborn würdigte Erzbischof Hans-Josef Becker. Als Seelsorger habe Consbruch die Sorge um den Menschen in den Mittelpunkt gestellt, er sei „Seelsorger mit Leib und Seele“ gewesen. Als Bischofsvikar für Aufgaben der Weltkirche und Weltmission sowie für Institute des geweihten Lebens und für Gesellschaften des apostolischen Lebens habe er Impulse im Erzbistum und in der Weltkirche gesetzt und Kontakte gepflegt.
Paul Consbruch empfing am 26. Mai 1955 die Priesterrweihe und wirkte zunächst in der Pfarrei St. Pankratius in Gütersloh, ab 1955 an der Stadtkirche St. Peter in Geseke, bevor ihn sein Weg ab 1960 nach Brakel, Beverungen und Drenke führte. Am 8. Februar 1981 empfing er die Bischofsweihe, 1981 wurde er Domkapitular und Wirklicher Geistlicher Rat. 2005 verabschiedete der Erzbischof den Weihbischof aus seinen Ämtern.
Die Stadtkirchengemeinde gedenkt ihres ehemaligen Vikars am Sonntag im Hochamt um 10 Uhr.