Seniorenzentrum „An den Salinen“ stand im Mittelpunkt einer Großübung der Löschzüge Bad Westernkotten und Erwitte
BAD Westernkotten / ERWITTE - Vor verschiedene Aufgabe, die Wissen und Können in Theorie und Praxis erforderten, wurden jetzt die Einsatzkräfte des Löschzuges Bad Westernkotten und des Löschzuges Erwitte gestellt. Im Mittelpunkt einer gemeinsamen Übung, die die Bad Westernkötter Brandschützer Karlheinz Falk und Reinhard Linnemann bis in Detail ausgearbeitet hatten, stand das neue Seniorenzentrum „An den Salinen“ an der Griesestraße des Kurortes.
Basis für die Großübung, beschrieb Karlheinz Falk bei einem Rundgang mit dem Patriot, bildete ein angenommener Kellerbrand. Das Szenario beinhaltete, dass es verletzte und vermisste Menschen in dem weitläufigen Gebäude, inklusive der neuen Dachterrasse, gab.
Neben der Brandbekämpfung, verbunden mit dem Aufbau einer leistungsstarken Löschwasserversorgung, richteten die Einsatzkräfte der beiden Löschzüge, informierte Reinhard Linnemann, zunächst ihr Augenmerk auf die Menschenrettung. Dazu setzte die Feuerwehr nicht zuletzt die Drehleiter ein, um vermeintlich Verletzte von der Dachterrasse zu retten. Die Patienten wurden von jungen Mimen dargestellt.
Wichtig für die 65 Feuerwehrmänner, die unter der Leitung von Erwittes Löschzugführer Peter Blume arbeiteten, auch das Seniorenzentrum „An den Salinen“, in dem etwa 70 alte und kranke Menschen leben, näher kennenzulernen; inklusive des Umfeldes. Dies u.a. im Hinblick auf die Aufstellung der Einsatzfahrzeuge bzw. wenn es gilt, Menschen im Falle eines Falles aus dem Gebäude evakuieren zu müssen.
Das Seniorenzentrum ist in Sachen Brandschutzeinrichtungen und auch in Punkto Rettungswege sicherlich ein Vorzeigeobjekt.
Nicht nur von der Familie Lüning wurde die Übung der Feuerwehr aufmerksam verfolgt, sondern auch von Einrichtungsleiter Nils Abelmann, der im Vorfeld auch eng mit den Planern der Übung zusammenarbeitete.
An das fast eineinhalbstündige Einsatzszenario schloss sich dann noch eine Manöverkritik an, in deren Verlauf die Plus- und Minuspunkte intensiv besprochen wurden. Einsatzleiter Peter Blume zog ein zufriedenes Fazit. - gö.