Die vierte RüFa wurde am Samstagmorgen eröffnet. Organisatoren und Veranstalter loben gutes Miteinander
Rüthen - „Trommeln gehört zum Handwerk“ und „Die Werbetrommel muss gerührt werden“ - diesen beiden Sprichworten gerecht werdend, machten am Wochenende in Rüthen Handel, Handwerk und Gewerbe aus der Stadt und der Region auf der Rüthener Fachausstellung „RüFa“ beste Werbung in eigener Sache. In ihrer vierten Auflage wurde die RüFa auf Initiative der Werbegemeinschaft in und vor der Rüthener Stadthalle veranstaltet, die Organisation hatte erstmalig die Media-Mix-Service-Agentur aus Meschede übernommen.
Besonderen Wert hatten die Veranstalter auf eine Präsentation der Leistungsstärke der lokalen und regionalen Betriebe gelegt - knapp 50 der 60 teilnehmenden Betriebe kamen aus der Großgemeinde. Aussteller und Besucher sollten wechselseitig von der Veranstaltung profitieren, ins Gespräch kommen und Geschäftsbeziehungen knüpfen, betonte Ausstellungsleiter Willi Bannenberg bei der Eröffnung am Samstagvormittag. Er lobte das Engagement der Rüthener. „Es hat Spaß gemacht, mit ihnen zusammenzuarbeiten.“ Er sei stets auf ein offenes Ohr bei Stadtverwaltung und Werbegemeinschaftsvorstand gestoßen. So konnten auch die anfänglichen Startschwierigkeiten gemeinsam überwunden werden. Bannenberg dankte vielen Unterstützern von der Hallenelektrik bis zur Gebäudereinigung.
An die lobenden Worte knüpfte Peter Weiken an. Für ihn sei es als Bürgermeister selbstverständlich, vertrauensvoll mit der Werbegemeinschaft zusammenzuarbeiten und so habe er auch gerne die Schirmherrschaft der vierten RüFa übernommen. Die Stadt könne allerdings nur Rahmenbedingungen schaffen und wo möglich unterstützen, für ein aktives Wirtschaftsleben seien letztlich die Gewerbetreibenden und die Bürger mit ihrem Einkaufsverhalten selbst verantwortlich. Werbegemeinschaftsvorsitzende Monika Monhart lobte die gute Miteinander aller Beteiligten bei der Vorbereitung und betonte den Wert von Werbung.
Ein Rundgang durch die Halle und über die zahlreichen Stände im Außenbereich überraschte die Besucher immer wieder mit Vielfalt, Kompetenz und Neuheiten. In komprimierter Form erhielten sie einen Überblick über die Angebote der vielfältigen ausgestellten Gewerke und Dienstleistungen. Den Stand manchen Fachbetriebes hatte sich der der einzelne Messegast vielleicht im Vorfeld gezielt vorgenommen zu besuchen, an anderen Ständen wurde er von unverhofften Anregungen fasziniert. So lohnte sich ein Besuch der RüFa allemal. Die Ausstellung in der Innenstadt hatte an diesem Wochenende an beiden Tagen von 11 bis 18 Uhr geöffnet. - arc