Wahnsinn! SuS dreht Spiel in
Unterzahl und ist gerettet!
Bad Westernkotten bleibt nach 2:1-Sieg gegen Fortuna Herne Landesligist
Menden - Der SuS Bad Westernkotten hat es tatsächlich geschafft. Durch einen 2:1-Erfolg im Relegationsspiel gegen Fortuna Herne gelang der Mannschaft doch noch der Landesliga-Klassenerhalt. Und obwohl der SuS nach einer gelb-roten Karte für Doski ab der 42. Minute in Unterzahl spielte brachte die Mannschaft das Kunststück fertig nach einem 0:1-Rückstand das Ruder noch herumzureißen. Held des Tages auf SuS-Seite war Routinier Claus Wenner, der per Kopfball in der 78. Minute den Siegtreffer markierte.
Abstiegs-Relegation
SuS Bad Westernkotten - Fortuna Herne 2:1 (0:0)
Aus rein meteorologischer Sicht standen beide Kontrahenten von Beginn an im Regen, denn in Menden, wo die Partie ausgetragen wurde, regnete es ohne Pause. In der ersten Halbzeit sahen die etwa 200 Zuschauer, unter ihnen zahlreiche Fans aus Herne, eine sehr zerfahrene Partie. Unrühmlicher Höhepunkt der ersten 45 Minute war die gelb-rote Karte für SuS-Akteur Abi Doski. Nachdem Doski am Trikot festgehalten wurde, pfiff der Referee zum Ärger von Doski Freistoß für Herne. Doski protestierte, sah gelb und soll dann mit den Händen Beifall geklatscht haben. Und prompt zückte der Schiedsrichter Gelb-Rot. Als dann Herne nach einem Kopfballtreffer von Meinert gegen einen aufopferungsvoll kämpfenden SuS in der 71. Minute auch noch mit 1:0 in Führung ging, schien die Meiecke-Elf bereits mit einem Bein in der Bezirksliga zu stehen. Doch was sich dann abspielte, war unglaublich.
Bad Westernkotten fightete weiter um jeden Zentimeter Boden. Nachdem Köthemann kurz zuvor mit einem Kopfball noch Pech hatte, nahm der SuS-Kapitän nach einer Ecke von Janetzky genauer Maß und wuchtete das Leder zum 1:1-Ausgleich (75.) in die Maschen.
Fortuna Herne war sichtlich geschockt und wenige Minuten später kam es noch dicker für den SuS-Gegner.
Nach einem gelungeen Spielzug über die linke Seite errreichte die Flanke von Janetzky ausgerechnet Routinier Claus Wenner, der wie schon gegen Holzwickede sich noch einmal als „Feuerwehrmann“ zur Verfügung stellte. Der 41-Jährige versenkte die Kugel per Kopf zur 2:1-Führung im Herner Kasten und der SuS hatte damit ein scheinbar schon verlorerens Spiel geddreht. Zwar musste man noch einge bange Minuten überstehen, aber man hatte ja auch noch Kevin Kaupmann zwischen den Pfosten, der wieder eine tadellose Leistung ablieferte. - towi