Fünf Firmen für Innovationspreis nominiert
von Axel Schwade am 24. März 2019 09:32 Uhr Blog

Lippstadt – Es ist ein Wettbewerb, der das kreative Potenzial der heimischen Unternehmen sowie der Region repräsentiert – und außerdem eine Gelegenheit zum stilvollen Feiern: Am Samstag, 11. Mai, wird in Lippstadt zum inzwischen dritten Mal der Innovationspreis in den zwei Kategorien Wirtschaft und Wissenschaft verliehen. Die Wirtschaftsförderung hat jetzt die Liste der nominierten Betriebe und Forschungsprojekte bekanntgegeben.

Auch dieses Mal habe sich das innovative Potenzial in der Wirtschaftsregion gezeigt, berichten die Organisatoren: Beim dritten Wettbewerbsaufruf für die Lippstädter Innovationspreise haben sich nämlich 16 Unternehmen aus Lippstadt und Umgebung sowie ein Hochschul-Projekt beworben, wobei das Spektrum erneut sehr breit gefächert war. So berichtet Josie Olk von der Wirtschaftsförderung Lippstadt von Beiträgen nicht nur aus der Industrie, sondern eben auch aus Maschinenbau, IT, Dienstleistung, Handwerk oder Weiterbildung. „Es waren wirklich beeindruckende Ideen und Projekte dabei.“

Kategorie Wirtschaft

Aus 16 Firmen-Bewerbungen wurden mit der Nominierung fünf Projekte noch einmal hervorgehoben: Behr-Hella Thermocontrol, Heero Sports, W&K Metallverarbeitung, Der Patriot (alle Lippstadt) sowie Dirks Haustechnik (Geseke). Aus dieser Reihe stammt dann auch der Gewinner, der erst am 11. Mai genannt wird; die jeweiligen Ideen stellen wir auf dieser Seite vor.

Die Unternehmen hatten in dem bewusst einfach gehaltenen Bewerbungsverfahren ihre Produkt- oder Prozessinnovationen samt ursprünglichem Problem geschildert, ebenso ihren Lösungsweg, Innovationsgehalt und entstehenden Vorteilen. Eben diese Fragen dienten dann auch der fünfköpfigen Jury als Bewertungskategorien – eine „vielfältige und anspruchsvolle Herausforderung“, wie die Wirtschaftsförderung berichtet. Auf Nachfrage führte Olk aus, dass in diesem Jahr spürbar die Digitalisierung eine Rolle gespielt habe und auch die Verankerung der Hochschule in den Unternehmen sichtbar wird: So reichte ein Unternehmen auch ein Projekt ein, das gemeinsam mit der Hochschule vorangetrieben wird (aber nicht nominiert wurde). Die Jury war mit unabhängigen Vertretern der Veranstalter besetzt – also der Wirtschaftsförderung Lippstadt, Standortforum, Verein Unternehmen Wasserturm und Akademische Gesellschaft Lippstadt, außerdem Prof. Klaus Zeppenfeld von der Hochschule Hamm-Lippstadt. Hauptsponsor ist die Sparkasse Lippstadt.

Kategorie Wissenschaft

In der Kategorie Wissenschaft ist derweil, anders als in den Vorjahren, nur ein Projekt nominiert. Designierte Preisträger sind damit Prof. Sabine Fuchs und ihr Team aus dem Lehrgebiet Chemie und Materialwissenschaften, die hocheffiziente und gesundheitlich unbedenkliche Flammschutzsysteme entwickeln. Unabhängig davon, dass es im Bereich Wissenschaft keine weiteren Bewerber gab, hat das Projekt die Jury offenbar sehr überzeugt. Im Bereich Wissenschaft wird der Innovationspreis mit 2000 Euro prämiert.

Gala

Am Samstag, 11. Mai, werden dann die beiden Gewinner der Kategorien „Wirtschaft“ und „Wissenschaft“ im Rahmen der feierlichen Gala der Lippstädter Wirtschaft prämiert. Beginn ist um 19 Uhr, erwartet werden über 200 Gäste aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik (die Einladungen werden derzeit gedruckt). Die Veranstalter hoffen, mit dem Wettbewerb und der Gala einen Glanzpunkt im Lippstädter Veranstaltungsjahr setzen zu können: Die Gäste erwartet im festlich gestalteten Mercedes-Autohaus Sternpark an der Lipperoder Straße in Lippstadt ein Vier-Gänge Menü, Live-Musik der Dukes of Swing und am fortgeschrittenen Abend ein DJ im Lounge-Bereich.

A PP HILFT ZUSTELLERN

Der Patriot beliefert regelmäßig bis zu 25 000 Abnehmer mit den wichtigsten Informationen. Um die Zeitungszustellung mit mehr als 210 Beschäftigten und 180 Verkaufsstellen sicherer und effizienter abzubilden, wurde im eigenen Hause (ca. 100 MItarbeiter, 11 Mio. Euro Umsatz) eine App für Smartphones und Tablets entwickelt, mit der alle Außendienstaufgaben in einem digitalen Workflow abgebildet werden – eine schnelle Hilfe, mit der Zusteller auch per GPS und digitalen Karten unterstützt werden. Durch die ständige Datenverfügbarkeit ist ein hohes Maß an Ausfallsicherheit erreicht und die Vertretungsorganisation kann jederzeit von unterwegs aus erfolgen.