Juniorwahl bereitet Schüler vor
Schon in der Woche zuvor haben sich die Schüler des Friedrich-Spee-Gymnasiums (FSG) in Rüthen damit beschäftigt. Bei der Juniorwahl wird die Europawahl realistisch nachgestellt, damit die Schülerinnen und Schüler den Ablauf einer Wahl kennenlernen. Einige der jungen Leute dürfen ihre Stimme übrigens auch bei der echten Europa-Wahl abgeben, denn das Alter für die Wahlberechtigung ist auf 16 Jahre gesenkt worden.
Bei der Juniorwahl im FSG dürfen die Schüler von Stufe 7 bis 11 wählen. Jeder Berechtigte im Rüthener Gymnasium hat vorher eine Wahlbenachrichtigung erhalten und darf nach der Registrierung bei den Wahlhelferinnen nun eine der aufgelisteten Parteien auswählen.
Die verschiedenen Parteien und ihre Programme waren schon Thema im Fachunterricht – und die Grundsätze des Wählens, nämlich dass Wahlen frei und geheim sein müssen, hat Stefan Jätzel als Fachlehrer für Sozialwissenschaften den Probe-Wählern kurz vor ihrem Gang in die Wahlkabine deutlich gemacht. Er ist sicher, dass die Juniorwahl dabei hilft, junge Menschen zum Wählen zu animieren.
„Alle machen das wirklich gut und nehmen es auch ernst“, sagt Wahlhelferin Pia. Mitschülerin Stella ergänzt: „Es ist total spannend, wie es abläuft, wir waren ja alle noch nie bei einer realen Wahl.“ Wie die Schüler entschieden haben, soll später präsentiert und im Unterricht thematisiert werden.
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