Weltwassertag: Ein Fußabdruck für Wasser
von Redaktion am 20. März 2020 16:33 Uhr Kinder

Berlin – Trinken, kochen, in der Badewanne planschen oder Zähne putzen: Für all das brauchen wir Wasser. Tatsächlich verbrauchen wir täglich noch viel mehr. Denn Wasser wird für die Herstellung vieler Dinge gebraucht. Zum Weltwassertag an diesem Sonntag wollen wir uns die Bedeutung des Wassers bewusst machen. Das Motto lautet diesmal: „Wasser und Klimawandel“.

Der Wasser-Fußabdruck bezeichnet den zusammengerechneten Wasserverbrauch. Ein Deutscher verbraucht durchschnittlich etwa 120 Liter Wasser pro Tag unter anderem zum Trinken und Duschen. Das ist jedoch nur ein geringer Teil der tatsächlichen Menge. Die liegt mittlerweile bei rund 4000 Litern pro Person und Tag. So viel „virtuelles Wasser“ ist erforderlich, um die Waren zu produzieren, die wir täglich konsumieren. Bei der Herstellung von Dingen sprechen die Experten von drei Sorten Wasser, Wasser, das auf natürliche Art vorkommt, extra dazugegebenes Wasser und die Wasserverschmutzung.

Ein Beispiel: Die Tomatenpflanze bekommt natürliches Wasser durch den Regen und aus dem Boden. Zusätzlich wird sie mit extra Wasser gegossen. Damit sie schneller wächst, wird oft Dünger verwendet. Der kann das Wasser im Boden verschmutzen. All dieses zusammengerechnet ergibt den Wasserverbrauch von Tomaten.

Insgesamt können so bei Lebensmitteln viele Liter Wasser zusammenkommen. Wenn man Lebensmittel wegschmeißt, wurde das Wasser umsonst verbraucht. Ganz ähnlich ist das auch bei Kleidung. Wer oft neue Kleidung kauft, vergrößert seinen Wasser-Fußabdruck. dpa