Kitz - die Patriot Kinderseite: Schulkino mit Lerneffekt

von Redaktion am 10. Januar 2026 08:00 Uhr Kinder -  Lesezeit 2 min

Lippstadt – Bald stehen wieder Filme auf dem Stundenplan. Dann sitzen die Mädchen und Jungen nicht im Klassenzimmer an ihren Pulten und gucken auf die Tafel (oder aufs Whiteboard), sondern im Kinosessel vor der Leinwand. Natürlich mit Lerneffekt. Am 22. Januar starten die Schulkinowochen. Bis zum 4. Februar werden in über 130 Kinos in ganz Nordrhein-Westfalen rund 100 Filme speziell für Schülerinnen und Schüler gezeigt. Mit dabei ist auch das Cineplex in Lippstadt. Acht Filme gibt es in Lippstadt für unterschiedliche Altersklassen zu sehen.

Vorschule

„Wer bist du, Mama Muh?“ Der Film erzählt die Geschichte der Kuh Mama Muh, die nicht ewig im langweiligen Stall verweilen, sondern die Welt entdecken möchte und dabei ihren Freund, die Krähe Krah, an ihrer Seite weiß. Der Film thematisiert die Freundschaft der beiden ungleichen Tiere und ihre Abenteuer.

Grundschulen

„Checker Tobi und die Reise zu den fliegenden Flüssen“ D begleitet in leichter dokumentarischer Form, die Reise von Tobi durch Vietnam, die Mongolei, die Wüste Gobi und weiter nach Brasilien in den Regenwald. Dabei sind Tobi und seine beste Freundin Marina auf Schatzsuche.

„Der wilde Roboter“ ist ein animierter Abenteuerfilm, der den Service-Roboter Roz thematisiert, der auf einer einsamen Insel strandet und fortan versuchen muss die Sprache und Gegebenheiten der Tiere dort zu lernen.

„Alles steht Kopf 2“ dreht sich um die turbulente Gefühlswelt des Mädchen Riley, das schon im ersten Teil im Mittelpunkt stand und inzwischen in der Pubertät ist. Zu den vorhandenen Emotionen, die in Rileys Kopf die Fäden ziehen, kommen nun noch Zweifel, Neid, Langeweile und Peinlichkeit dazu und stellen wortwörtlich alles auf den Kopf.

Sekundarstufe

„Momo“, die neue Realverfilmung über das Waisenmädchen Momo, das sich der mächtigen, bösartigen „Grey Corporation“ stellt und deren Betrug, um die geklaute Zeit aufdecken möchte.

Außerdem läuft der Film „Barbie“, in dem die gleichnamige Hauptdarstellerin vom Barbieland in die reale Welt reisen muss, weil in ihrer Heimat plötzlich Probleme auftreten, die die scheinbar perfekte Barbie beeinträchtigen. In der realen Welt angekommen, muss sie sich mit dem Patriarchat auseinander setzen, wo – anders als in Barbieland – Männer das Sagen haben.

„Amrum“ beschäftigt sich mit dem zwölfjährigen Nanning und spielt im Frühjahr 1945. Nanning lebt auf der Insel gemeinsam mit seiner hitlertreuen Familie. Im Laufe des Films erfährt er mehr über die Ideologie der Nationalsozialisten und fängt an, die Gesinnung seiner Eltern zu hinterfragen.

In „Marie Curie“ wird die Geschichte der ersten weiblichen Nobelpreisträgerin als Spielfilm erzählt. Im Mittelpunkt stehen ihre Forschungsgeschichte sowie Fragen der Ethik im Hinblick auf ihre Arbeit zur Radioaktivität.

Zu jedem Film gibt es umfangreiches Unterrichtsmaterial auf der Webseite der Schulkinowochen NRW.

www.schulkinowochen.nrw.de

Hintergrund

Die Schulkinowochen NRW werden veranstaltet von „Vision Kino – Netzwerk für Film und Medienkompetenz“ und von „Film+Schule NRW“, einer gemeinsamen Initiative des NRW-Schulministeriums und des LWL-Medienzentrums für Westfalen. „Vision Kino“ ist eine gemeinnützige Gesellschaft zur Förderung der Film- und Medienkompetenz von Kindern und Jugendlichen, deren Schirmherr Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier ist.